Lindner vermietet Traktoren über die Blockchain

28.Aug 2021 Kategorie: Whitepaper
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Die Mietflotte des Tiroler Traktoren- und Transporterherstellers Lindner besteht aktuell aus 70 Modellen. Zielgruppe sind professionelle Unternehmen und Kommunalkunden, die ihren Fuhrpark bei Auftragsspitzen für einen definierten Zeitraum erweitern möchten – zum Beispiel im Winterdienst.

Lindner hat eine strategische Partnerschaft mit dem deutschen Unternehmen CashOnLedger gestartet. Ziel ist es, die Vermietungen auf völlig neue Beine zu stellen. Dafür setzen die beiden Partner auf Blockchain-Technologie. „Wir legen die technologische Basis, um unsere Mietprozesse in Kombination mit dem TracLink-System zu automatisieren. Für uns sinkt der Arbeitsaufwand für Vermietungen auf ein Drittel. Die Kunden profitieren von der deutlich einfacheren Abwicklung und der 100-prozentigen Transparenz“, betont Marketing- und Exportleiter David Lindner. Kunden können in der Blockchain z.B. jederzeit kontrollieren, ob die Einträge auch mit den tatsächlich geleisteten Einsätzen zusammenpassen. „Durch ein Guthaben-System bleibt die Miete immer im gewünschten Kostenrahmen. Mithilfe einer wöchentlichen Einsatzstatistik und monatlicher Mietabrechnungen lassen sich Einsätze optimal planen und der Kunde behält stets den Überblick – auch bei größeren Mietflotten.“

Kostenvorteile für Kunden

Durch die Integration des TracLink-Systems und CashOnLedger erhält Lindner laufend Informationen, für welche Arbeiten Lintrac oder Unitrac eingesetzt werden. „Wir wissen, ob das Fahrzeug nur zum einfachen Transportieren oder zu schwereren Einsätzen benützt wird. So können wir die Stundentarife entsprechend anpassen, Kunden profitieren von erheblichen Kostenvorteilen.“

Ziel ist es, Vermietungen künftig komplett online anzubieten: von der Wahl des Fahrzeugs bis zu Versicherung. Kunden laden den Startbetrag in das System von CashOnLedger, die Beträge werden dann in Echtzeit abgebucht. Ist das Guthaben erschöpft, kann dieses jederzeit wieder aufgefüllt werden.

„Seit Jahren versuchen Maschinenbauer, Pay-per-Use-Modelle umzusetzen – doch der manuelle Prozessaufwand inklusive der anfallenden administrativen Tätigkeiten ist extrem hoch“, sagt Serkan Katilmis, Mitgründer und CEO von CashOnLedger. Deshalb sei es notwendig, die Abrechnung, Buchhaltung und den resultierenden Zahlungsvorgang so weit wie möglich zu automatisieren. Erst mit einem Machine-to-Machine-Prozess seien derartige Modelle skalierbar und der Umsatz wachse schneller als die anfallenden Kosten. Zur Koordination all dieser Tätigkeiten ist der programmierbare Euro notwendig.

Zudem bindet Cash on Ledger weitere Dienstleistungen ins System ein. „Für Hersteller und Landwirte besteht immer das Risiko eines Maschinenbruchs, gerade wenn der Traktor im Hang genutzt wird“, sagt Serkan Katilmis. Gemeinsam mit der R+V Versicherung arbeiten wir deshalb an einem systematischen Schutz. Die Versicherungskosten werden zwischen den Vertragsparteien aufgeteilt. Die für den Landwirt fällige Prämie ist in seiner Rechnung für die Traktorennutzung inkludiert.

Über Lindner

Das Tiroler Familienunternehmen Lindner produziert Traktoren und Transporter für die alpine Berg- und Grünlandwirtschaft, die Kulturlandwirtschaft und den Kommunalbereich. 2019 hat Lindner in Kundl insgesamt 1.200 Traktoren und Transporter der Marken Geotrac, Lintrac und Unitrac hergestellt. Lindner beschäftigt 239 Mitarbeiter. Die Exportquote liegt bei mehr als 50 Prozent.

Mit dem TracLink-System macht Lindner seine Traktoren und den Transporter zu den intelligentesten Fahrzeugen ihrer Klasse. Die Bandbreite reicht von der automatischen Geräteerkennung über das digitale Fahrtenbuch bis zu automatisierten Fahrfunktionen.

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In einem ersten Online-Meeting stellen wir Ihnen CashOnLedger in der Regel ausführlich vor und erläutern, wie Asset-as-a-Service-Modelle Ihr Unternehmen unterstützen können.

Wir zeigen Ihnen bereits umgesetzte Anwendungsfälle, die Ihnen helfen, Ihre Idee zu konkretisieren. Basierend auf Ihrem Input, implementieren wir eine Demo mit Ihren Anforderungen für den nächsten Touchpoint und können von dort aus weitergehen.